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Kopfläuse erkennen, behandeln und loswerden

Eines Tages kommen die Kinder mit ungebetenen Gästen nach Hause: Kopfläuse. So etwas passiert, auch wenn man noch so sehr auf Reinlichkeit bedacht ist. Manchmal trifft es sogar die ganze Familie. Panik bricht aus: überall juckt und kribbelt es plötzlich. Der Haushalt wird auf den Kopf gestellt und sämtliche Teppiche, Polster und Kuscheltiere einer Reinigung unterzogen…

Kind mit Kopfläusen

Kind mit Kopfläusen, Zeichnung von Marie, 5 Jahre

Liebe Eltern und ErzieherInnen, Kopfläuse sind keine Frage der Hygiene. Die Laus fühlt sich auch auf frisch gewaschenen Köpfen wohl. Läuse zu bekommen ist keine Schande, sie zu behalten jedoch schon. Um es vorweg zu nehmen: das Kopflausproblem lässt sich auch ohne all zuviel Aufwand lösen. Im Internet findet man jedoch viele unsinnige, teilweise falsche und manchmal gefährliche Tipps zur Läusebekämpfung: Da wird empfohlen, die Sauna aufzusuchen, um die Parasiten mittels Hitze abzutöten. Das funktioniert leider nicht, da sich die Läuse in der Nähe der Kopfhaut aufhalten und dort herrschen Temperaturen um 37 Grad. Auch das Föhnen mit heißer Luft bringt nichts, es kann sogar die Kopfhaut schädigen. Umfangreiche Säuberungsaktionen der Umgebung können Sie sich sparen. Kopfläuse halten sich auf Köpfen auf, nicht auf Polstern, Kissen oder Kuscheltieren. Denn keine Laus verlässt freiwillig “ihren” Kopf.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie:

  • Wie werden Kopfläuse übertragen?
  • können Haustiere befallen sein?
  • Warum man sich die Reinigung der Umgebung sparen kann
  • Wie erkennt man Kopfläuse?
  • Was sind Nissen und wie erkenne ich sie?
  • Wie werden Kopfläuse behandelt?
  • Gibt es ungiftige Läusemittel?

Lernen Sie nun das Leben der Läuse kennen:

Biologie der Läuse

 

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